Juli 2015     Lehrerfortbildung "Wenn Natur Wissen schafft ... !"

Unter dem Motto "Wenn Natur Wissen schafft ...!" wurden am 13. Juli 2015 mehrere Lehrkräfte von verschiedenen Schultypen zusammen mit 25 Schülerinnen der St. Irmengard Realschule Garmisch-Partenkirchen zum Thema heimische Heilkräuter fortgebildet. Als "Labor" diente das Kreuzeckgebiet.

Mehr Informationen unter:

https://www.bsv-ski.de/verband/news/101-verband-service/news/1045-wenn-natur-wissen-schafft.html


Feb 2015     Designer - Workshop bei BMW

Am 24.02.2015 hat die Klasse 6C vom Gymnasium Geretsried ihren im letzten Schuljahr gewonnen Gutschein von BMW eingelöst (s. Bericht "Natürlich!Energie"). Einen ganzen Vormittag hat die Klasse zusammen mit Frau Jocher und Herrn Baur auf dem Junior Campus in der BMW Welt in München verbracht. Zunächst wurden im BMW Museum Ideen gesammelt, Inspirationen eingeholt und Autos bestaunt. Anschließend ging es in die Designer – Werkstatt und die Schüler/innen konnten in Teams ihre eigenen Fahrzeuge der Zukunft gestalten. Highlights waren zum Beispiel das Erstellen von Schablonen am Profi-Lichtpult oder das bunte Arbeiten mit Airbrushpistolen.


Nov 2014     Fortbildung "Aus der Praxis für die Praxis"

Am 24.11.2014 fand erneut eine Fortbildung nach dem Leitthema "Aus der Praxis für die Praxis" statt.

Austragungsort war das Gymnasium Geretsried.

Frau Dr. Elisabeth Raith-Paula und Frau Katharina Stelzl referierten über das Thema "Körperkompetenz und Wertschätzung des eigenen Körpers – das MFM-Programm".

Herr Dr. Christian Krämer beschäftigte sich mit seiner Gruppe im Informatikraum mit dem Thema "Digitale Videoanalyse von Hochgeschwindigkeitsvideos mit measure dynamics".

Während der Kaffeepause konnten sich die Teilnehmer stärken und sich untereinander intensiv austauschen.


Juli 2014     „Natürlich!Energie“ - Konstruiere das Solarauto der Zukunft

In der Zeit zwischen den Pfingst- und Sommerferien haben Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangstufe mehrerer Gymnasien fleißig gezeichnet, gesägt, geklebt, lackiert, geschraubt und tolle Solarautos konstruiert. Ihre Mission lautete: "Entwickelt und konstruiert in Teamarbeit ein nachhaltiges und fahrtüchtiges Solarauto." Wichtige Punkte waren: Abfall vermeiden, Materialien wiederverwerten, Ressourcen schonen. Sehr kreativ haben die Schülerinnen und Schüler diese Aufgabenstellung gelöst. An jeder Schule wurde ein Team ausgewählt, das ihr Fahrzeug vor großem Publikum am 28.07.2014 in München präsentieren durfte. Leicht war die Entscheidung für die Jury an diesem Tag nicht. Sie musste sich zwischen 6 tollen Fahrzeugen entscheiden. Die beiden Schüler Luca Klein und Justus Link vom Gymnasium Geretsried konnten am Ende mit ihrem blauen Solarflitzer überzeugen und belegten den 1. Platz. Neben Medaillen und Urkunden gab es für die Siegerklasse einen Gutschein. Sie dürfen einen ganzen Tag direkt bei BMW verbringen und dort an verschiedenen Projekten und Workshops mitarbeiten.

 


Februar 2014     Phil:MINT-Veranstaltung „Natürlich!Energie“

Für die Phil:MINT-Veranstaltung „Natürlich!Energie“, die am Dienstag, 11. Februar 2014, von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr am Reiserlift in Gaißach (Nähe Lenggries) stattgefunden hat, haben ca. 250 Schülerinnen und Schüler aus Bad Tölz, Ettal, Geretsried, Lenggries, Murnau und Penzberg teilgenommen. Dabei durften die Kinder aus der 4. Klasse Grundschule und den 5. Klassen der Gymnasien ihren Energieverbrauch beim Schneeschuhlaufen und Langlaufen testen, der Energie in der freien Natur beim Feuermachen oder Kochen nachspüren, den Energieverbrauch im Haushalt anhand von Versuchen überprüfen, ein energiesparendes Auto selber basteln und sich in einer philosophischen Runde über den Begriff der Energie Gedanken machen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der TU München, von BMW, vom ZUK, vom Bayerischen Skiverband und der Akademie „Kinder philosophieren“. Auch die Ministerialbeauftragte für Oberbayern West, Frau Dr. Oechslein, lies es sich nicht nehmen, die Teilnehmer persönlich zu begrüßen und ihnen viel Glück zu wünschen. Außerdem sorgte Frau Dr. Oechslein dafür, dass die Teilnehmer und auch das Aufsichtspersonal kostenlos mit Essen versorgt wurden.

Die Veranstaltung wurde von Herrn Dr. Vetrovsky und Herrn Dr. Jung organisiert und geleitet und von Thorsten Castle vom Radio Oberland moderiert. Am Schluss erhielt die „energiereichste Klasse“ (aus dem Gymnasium in Geretsried) als Anerkennung kleine Geschenke.

 


Januar 2014     Vortrag Dr. Jung: „Philosophie der Quantenmechanik“ am Gymnasium Gerestried

Am 30. Januar 2014 konnte Herr Dr. Jung am Gymnasium Geretsried wie schon im Dezember 2012 Schülerinnen und Schüler der Q12 mit seinem Vortrag „Philosophie der Quantenmechanik“ begeistern. Die Schülerinnen und Schüler der Physikkurse von Herrn Weisser und Herrn Baur hatten sich bis dahin mit dem Wellen- und Teilchencharakter von Materie und Licht, mit der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelation, mit Lösungen der Schrödinger-Gleichung für einen eindimensionalen Potenzialtopf und mit einem Modell des Wasserstoffatoms auseinandergesetzt. Eines der Hauptthemen des Vortrages war die Bedeutung der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelation. Ausgehend von dieser Thematik wurden anschließend philosophische Fragen wie die nach Determinismus versus Freiheit des Willens oder nach dem Messproblem der Quantenmechanik angedeutet. Nach der Präsentation konnte Herr Dr. Jung die Schülerinnen und Schüler in einer kurzweiligen Diskussion mit seinem großen Wissen und Erklärungstalent noch mehr beeindrucken.

Hier die Präsentation als PDF-Datei:


philosophie_quantenmechanik.pdf
(354 KB)


März 2013     Vortrag Dr. Jung: „Wissenschaftliches Arbeiten“ am Gymnasium Gerestried

Am 21. März 2013 hielt Herr Dr. Jung einen Vortrag für die W-Seminare der Q11 mit dem Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“. Herr Dr. Jung, selbst Gymnasiallehrer, arbeitet zurzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie der Technischen Universität München. Sowohl der Exkurs von Herr Dr. Jung über die „Wissenschaftlichkeit des wissenschaftlichen Arbeitens“, sowie seine praxisnahen Tipps zum Erstellen der Seminararbeit fanden großen Anklang.

Anbei ein Schülerbericht von Hannah Hainfellner und Luca Heinle als PDF Datei:


bericht_vortrag_drjung_geretsried_21032013.pdf
(36 KB)


März 2013     Besuch der Clusterbeauftragten am Schülerforschungszentrum Bad Saulgau

Am 14. März bereisten Clusterbeauftragte der Clusterschulen sowie Herr Dr. Tobias Jung das angrenzende Bundesland Baden-Württemberg mit dem Ziel, durch den Besuch am Schülerforschungszentrum (SFZ) Bad Saulgau Inspirationen, Anregungen und realisierbare Konzepte für das TUM-Schulcluster Benediktbeuern zu sammeln.

Am SFZ angekommen, begrüßt uns Robert Lehn - laut Homepage schlicht „Der Chef des Ganzen“ -gutgelaunt und mit Kaffee und Brezeln. Herr Lehn stellt den Mittelpunkt des SFZ dar, dessen Anfänge man bereits im Jahr 1977 ansiedeln kann, als der Mathe- und Physiklehrer an verschiedenen Gymnasien Physik-Arbeitskreise anbot. Nachdem er hierfür zunächst die verschiedenen Schulen bereiste, stellte er fest, dass die Schüler auch zu ihm, bzw. einer eigens hierfür ins Leben gerufenen Einrichtung, dem SFZ kommen könnten. 2003 stellte der Landkreis Sigmaringen dem SFZ zwei Stockwerke des ehemaligen Landwirtschaftsamtes in Bad Saulgau für die nächsten 10 Jahre mietfrei zur Verfügung. Weitere finanzielle Unterstützung erfährt das SFZ heute von namhaften Firmen und einer Stiftung.

Zu diesem neu errichteten Zentrum kommen seit der Gründung an Wochenenden und in den Ferien Kinder und Jugendliche aus Südwürttemberg und darüber hinaus, um ihrer Leidenschaft nachzugehen: forschen. Damit ist in beschaulicher Umgebung ein Leistungszentrum gewachsen, das zwischenzeitlich seinesgleichen in Baden-Württemberg und in Deutschland suchte. Mittlerweile wurden weitere Schülerforschungszentren mit ähnlichem Konzept ins Leben gerufen.

Das Besondere am SFZ ist, dass es nicht mit einer Leistungsschule vergleichbar ist. Die Schüler arbeiten in kleinen, von Lehrern, Pensionären oder Studenten begleiteten Gruppen an verschiedenen Projekten und Fragestellungen, wie z.B. ob man anhand des Geräusches, das Steine beim Wurf ins Wasser machen, Rückschlüsse auf die Größe der Steine ziehen kann. Die Fragen entwickeln die jungen Forscher selbst oder erhalten sie von Firmen, Hochschulen oder durch Wettbewerbe.

Für die Experimente der verschiedenen Fachrichtungen (Geologie, Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Informatik, Robotics, Technik) stehen den Schülern verschiedene Räume zur Verfügung, die z.B. mit einem Rasterelektronenmikroskop, Massenspektrometer und weiteren Geräten, die man an Schulen vergeblich suchen wird, ausgestattet sind.

Dass das Konzept der engagierten Mitarbeiter am SFZ aufgeht und die Schüler wirklich eigenständig forschen, zeigen die vielen Preise bei regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben und die nachhaltige Einwirkung auf Bildungsweg und Studienwahl der Teilnehmer.

Nach der Besichtigung der verschiedenen Labore und Räume - darunter auch ein kleiner Schlafraum für die besonders fleißigen Forscher - ist unser Besuch auch leider schon zu Ende. Was bleibt ist die ansteckende Begeisterung von Herrn Lehn sowie die vielen Ideen und Visionen, die sich auch in unseren Köpfen abzeichnen.

Vielen Dank an Herrn Lehn, der sich für uns Zeit genommen hat!


Februar 2013     Projekttage „Erneuerbare Energien“ im Rahmen des Schulclusters Benediktbeuern

Schüler beim Experimentieren in der Energiewerkstatt.
Schüler beim recherchieren.
Sportliches Abendprogramm.

Von Dienstag, den 05.02.2013, bis Mittwoch, den 06.02.2013, fand im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern ein zweitägiges Projekt zum Thema „Erneuerbare Energien“ statt. Insgesamt haben sich acht Schulen an dem praxisorientierten Projekt beteiligt, wobei die Realschule Bad Tölz die Organisation übernommen hat.

Insgesamt vierundzwanzig Realschüler/-innen und Gymnasiasten/-innen der achten und neunten Klassen wurden an wissenschaftliches Arbeiten und Forschen, sowie die anschließende fachgerechte Präsentation der Ergebnisse herangeführt. Ziel war es auch, die Zusammenarbeit in Schulart übergreifenden Arbeitsgruppen, sowie einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern zu fördern.

Betreut wurden die Schüler/-innen während der zwei Tage von sechs erfahrenen Lehrkräften sowie einem pädagogischen Mitarbeiter des ZUK.

Am ersten Tag konnten die Schüler/-innen an folgenden sechs Stationen im Energiepavillon des ZUK selbstständig experimentieren, messen und bewerten:

- Solar- Spielzeuge (Werdenfels Gymnasium Garmsich-Partenkirchen)

- Bau eines Brennstoffzellenautos (Gymnasium Murnau)

- Experimentieren mit Thermogeneratoren (Realschule Bad Tölz)

- Bau eines Sonnenkollektors (Benediktinergymnasium Ettal)

- Bau eines Solarofens (Benediktinergymnasium Ettal)

- Solar Home System (Gymnasium Geretsried)

Am Abend hatten die Jugendlichen genügend Zeit für die Freizeitgestaltung. Unter Anleitung des ZUK-Fachpersonals hatten sie z.B. die Gelegenheit die Indoor-Kletterwand des Klosters zu bezwingen oder suchten am Kickertisch ihren Meister.

Die Auswertung der Daten und die Erstellung der Präsentation erfolgten am nächsten Tag gleich nach dem Frühstück. Zum Abschluss der Veranstaltung musste jede Gruppe über eine Station referieren und so das Erlernte mit eigenen Worten wiedergeben.

Fazit: Die Schüler/-innen haben an den beiden Tagen nicht nur Fachwissen erlangt, sondern auch Fähigkeiten erlernt, die im Schulalltag oft zu kurz kommen. Zudem hatten sie auch noch viel Spaß dabei.

Stellvertretend für die beteiligten Lehrkräfte: S. Girges, Realschule Bad Tölz


Februar 2013     Vom Urknall zum Menschen - Versuch einer Skizze der Naturgeschichte

In seinem Vortrag vor der Oberstufe Q11 und Q12 des Benediktinergymnasiums Ettal, einem Gymnasium im Schulcluster Benediktbeuern, ging Herr Dr. Jung vom Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie der TU München der fundamentalen Frage nach: Woher kommen wir? Dabei wurde vor allem auf eine naturwissenschaftliche Antwort Wert gelegt.

Ausgehend vom angenommenen Beginn unseres Universums, dem Urknall, entwickelt sich Materie in mehreren Phasen: In der Quark- und Hadronen-Ära werden die Grundbausteine geschaffen, die sich dann in der primordialen Nukleosynthese zu leichteren Atomkernen vereinigen und schließlich neutrale Atome bilden. Aus einem (fast) homogenen und isotropen Zustand der Materie bilden sich Inhomogenitäten und in Folge der Schwerkraft und mit Hilfe der Dunklen Materie dann Sterne. In ihnen kommt es durch die Kernfusion zu einer stellaren Nukleosynthese, wodurch schließlich Weiße Zwerge, Neutronensterne und Schwarze Löcher entstehen. Durch Supernovae wird das interstellare Medium um schwerere Elemente angereichert. Galaxien wie z. B. die Milchstraße, Galaxienhaufen und Superhaufen entstehen infolge der Gravitation. Innerhalb der Milchstraße bildet sich in einem Sternhaufen die Sonne und aus der protosolaren Akkretionsscheibe unser Planetensystem. Nach der Bildung der Hydrosphäre entwickeln sich organische Verbindungen, die mit Hilfe von exogener Energie gespalten werden und sich darauf wieder zu komplexeren Molekülen verbinden. Diese Moleküle reichern sich im Wasser zur Ursuppe an, in der sich schließlich Protobionten bilden, die als Vorläufer von Zellen und somit Leben gelten. Durch Interaktion mit der Umgebung entsteht ein Stoffwechsel, auf Grund verschiedener Reaktionsgeschwindigkeit eine Selektion und somit praktisch der erste Schritt der Evolution des Lebens. Erste Zellen, die Prokaryoten, bilden sich vor ca. 3,5 Milliarden Jahren, vor ca. 2 Milliarden Jahren bilden sich die Eukaryoten, Zellen mit Zellkern, und später mehrzellige Lebewesen. In der kambrischen Explosion des Lebens entwickelt sich innerhalb von 10 bis 20 Millionen Jahren eine große Lebens- und Formenvielfalt, die aber nur im Wasser angesiedelt ist. Nach der Bildung der ersten Pflanzen auf dem Festland folgen Tausendfüßer und Skorpione den Pflanzen auf das Land. In verschiedenen Regionen des Urkontinents Pangäa bilden sich in der Folgezeit Wirbeltiere, Reptilien im Meer, Säugetiere und Dinosaurier. Als sich vor 90 Millionen Jahren die Ordnung der Primaten von anderen Ordnungen innerhalb der Klasse der Säugetiere abspalten und später innerhalb der Primaten eine Aufspaltung in Anthropoidea und Halbaffen erfolgt, ist die Entwicklung der Gattung Homo angestoßen, die über den Homo erectus zum Homo sapiens führt.

Abschließend stellte Herr Dr. Jung philosophische Überlegungen über Naturgesetze und menschliche Erkenntnis an, wobei er seine Argumentation ausgehend von Thales von Milet, über Aristoteles, Augustinus, Leibniz, Kant und Heidegger entwickelte. Den Schlusspunkt bildete die Erkenntnis des Dr. Faustus von J. W. von Goethe: „Da steh ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor.“


TUM Schülerkonferenz 2013

Am 16. Januar 2013 fand zum 10. Mal die Schülerkonferenz an der TU München statt. Dabei stellten Schülerinnen und Schüler ihre Seminararbeiten entweder in einem Referat oder mit Hilfe eines Posters dar. Insgesamt nahmen 23 Schülerinnen und Schüler daran teil, 12 stellten ihre Arbeit in einem Referat und 11 anhand von Postern vor. Aus dem Bereich des Schulclusters Benediktbeuern nahmen Schülerinnen und Schüler vom Benediktinergymnasium Ettal (Vortrag), Gymnasium Geretsried (2 Poster) und vom Gymnasium Penzberg (2 Poster) teil, wobei Max Müller vom Gymnasium Geretsried mit dem Poster „Bruchtests bei Kampfsportarten“ das überzeugendste Poster entwarf. Johannes Rößler vom Gymnasium Grafing überzeugte mit seiner Arbeit und seinem Vortrag über die „Bakterizide Wirkung des Pflanzensekundärstoffs Isothiocyanat (Senföl)“ am meisten.

Link zur entsprechenden Seite der TUM: TUM Schülerkonferenz 2013

Folgende Schulen (in alphabetischer Reihenfolge) nahmen an der Schülerkonferenz (mit Anzahl und Fach) teil:

Benediktiner-Gymnasium Ettal, 1, Physik (Vortrag: Die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf Permafrostböden in den Alpen - am Beispiel der Zugspitze)

Otto-von-Taube Gymnasium Gauting, 1, Medizin

Gymnasium Geretsried, 2, Physik (Poster: Luft- und Rollreibungswiderstände an Fahrradlaufrädern; Bruchtests bei Kampfsportarten, Max Müller Gewinner des Posterwettbewerbs )

Gymnasium Grafing, 1, Biologie

Gymnasium Kirchheim b. München, 1, Physik

Gymnasium Miesbach, 3, Mathematik, Geographie

Städt. Bertolt-Brecht-Gymnasium München, 1, Chemie

Städt. Heinrich-Heine-Gymnasium München, 5, Biologie, Chemie

Gymnasium Penzberg, 2, Biologie (Poster: Der Strahlentod - Vergiftung durch Radioaktivität am Fallbeispiel Litwinenko; Die Erstickungsgase: Kohlenmonoxid und –dioxid)

Berufliche Oberschule Straubing, 1, Informatik

Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut, 2, Biologie

Humboldt-Gymnasium Vaterstetten, 2, Physik

Hallertau-Gymnasium Wolnzach, 2, Biologie

Gymnasium Zwiesel, 2, Biologie


Dezember 2012 Philosophie der Quantenmechanik

Am Gymnasium Geretsried wurde am 18. Dezember 2012 in einem Physikkurs der Q12 die „Philosophie der Quantenmechanik“ zur Sprache gebracht. Gemäß Lehrplan hatten sich die Schülerinnen und Schüler bis dahin in diesem Schuljahr mit dem Wellen- und Teilchencharakter von Materie und Licht, mit der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelation, mit Lösungen der Schrödinger-Gleichung für einen eindimensionalen Potenzialtopf und mit einem Modell des Wasserstoffatoms auseinandergesetzt. So konnte Herr Dr. Tobias Jung vom Lehrstuhl für Philosophie und Wissenschaftstheorie an der TUM auf das reiche Wissen, das die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Physiklehrer Herrn Stephan Baur erworben hatten, zurückgreifen. Der Referent warf in seiner sehr interessanten und spannenden Präsentation die Frage nach der Bedeutung der Heisenbergschen Unbestimmtheitsrelation auf. Von ihr ausgehend wurden philosophische Fragen wie die nach Determinismus versus Freiheit des Willens oder nach dem Messproblem der Quantenmechanik angedeutet. Im Anschluss an die Präsentation forderten die Schülerinnen und Schüler in einer kurzweiligen Diskussion den Referenten mit ihren Fragen heraus.

Hier die Präsentation als PDF-Datei:


philosophie_quantenmechanik.pdf
(354 KB)


Herbst 2012     International Science Camp am ZUK in Benediktbeuern

Die Schüler des P-Seminars berichten:

Das Rahmenthema des P-Seminars „International Science Camp 2012“ unter Leitung von Herrn Michael Schefcsik hieß „Erarbeitung, Organisation und Ausführung eines wissenschaftlichen Camps“, an dem auch ausländische Schüler teilnehmen sollen. Bei unserem wissenschaftlichen Camp dreht sich alles um das Thema Wasser: Von der Abwasserreinigung durch eine Kläranlage bis zu Wasser als Material in der Kunst. Mithilfe von Vorträgen, anschließenden Workshops und Exkursionen sollen die Teilnehmer möglichst viele Facetten des Moleküls Wasser kennenlernen und auch im Umgang mit dem Stoff Wasser sensibilisiert werden. Neben den wissenschaftlichen Aspekten liegt uns auch der interkulturelle Austausch, das gemeinsame Lernen und Verstehen und natürlich der gemeinsame Spaß am Herzen.

Nach Ankunft, Einchecken und Zimmerverteilung aller Teilnehmer aus 7 verschiedenen Nationen, unter anderem Griechenland und Italien, findet um 14.00 Uhr die Eröffnungsveranstaltung des Camps statt. Hierzu sind viele Unterstützer und Sponsoren, wie zum Beispiel die Direktorin des Penzberger Gymnasiums, Frau Margit Mintzel, eingeladen. Nach diversen Grußworten durch die Ehrengäste haben alle die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss noch weitere Informationen durch die Organisatoren des Camps zu erfahren.

Am Dienstag und Mittwoch stehen dann die wissenschaftlichen Aspekte im Vordergrund. Während am Dienstag das Thema Wasser durch Vorträge und daraufhin anschließende Workshops näher beleuchtet wird, erfahren die Teilnehmer am Mittwoch durch Exkursionen den praktischen Einsatz von Wasser, wie zum Beispiel an der Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft in Obernach. Am Donnerstag fahren die ersten Schüler wieder nach Hause, da das wissenschaftliche Camp endet. Für die ausländischen Schüler wurde ein Zusatzprogramm, das noch weiter Eindrücke aus unserer Region liefern soll, organisiert. Am Freitag werden dann auch die letzten Schüler das Zentrum für Umwelt und Kultur verlassen.


März 2012     Schülerkonferenz 2012 der TU München

Am 14.3.2012 konnten wieder Schülerinnen und Schüler aus den Partnerschulen der TUM ihre Seminararbeiten aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie) in einem 15-20 minütigen Vortrag präsentieren.

Aus dem Schulcluster Benediktbeuern waren das Gymnasium Miesbach mit zwei Arbeiten und das Gymnasium Penzberg mit drei Arbeiten vertreten. Aus dem Gymnasium Ettal waren interessierte Schüler der 10. Klassen gekommen, um sich Anregungen für ihre eigenen Arbeiten zu holen.

StDin Christine Wittmann

Technische Universität München

School of Education


Oktober 2011     Projekttage Wasser in Benediktbeuern

Von Mittwoch, den 5.10.2011, bis Freitag, den 7.10.2011, fand im Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) in Benediktbeuern ein zweieinhalbtägiges Projekt zum Thema „Wasser“ statt. Ermöglicht wurde dies vom Schulcluster Benediktbeuern, einem Zusammenschluss von acht Schulen (Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien) im Oberland und der TU München.

Innerhalb dieses Projektes wurden insgesamt 22 Realschüler/-innen und Gymnasiasten/-innen der 8. Klassen an wissenschaftliches Arbeiten und Forschen herangeführt. Im Anschluss konnten die Schüler/-innen ihre hier erworbenen Kompetenzen umsetzen und einer 4. Klasse der Grundschule Penzberg ihre Erkenntnisse weitergeben

Betreut wurden die Schüler/-innen während der zweieinhalb Tage jeweils von einer  Lehramtsanwärterin der TU München, von drei erfahrenen Lehrkräften sowie einer pädagogischen Mitarbeiterin des ZUK.

Am ersten Tag führte die Exkursion zu Fließgewässer und Tümpel mit Probenentnahme. Am Lainbach wurde eine Gesteinsbestimmung durchgeführt und die Entstehung unserer Voralpenlandschaft dargestellt. Die Auswertung der Daten und Erstellung der Präsentationen erfolgte am Donnerstag. Vorbereitung und Aufbereitung des Gelernten für die 4. Klasse einer Penzberger Grundschule war ebenfalls eine anspruchsvolle Aufgabe für die Schüler der 8. Klassen an diesem Tag.

Am Freitag Vormittag wurde die vorbereitete Unterrichtseinheit der  4.Klasse dargeboten. Am Ende stand eine abschließende Reflexion mit Abschlussbesprechung.

Fazit: Die Projekttage führten allen Mitwirkenden vor Augen, wie effektiv in der Natur und im Labor gearbeitet werden kann und welchen Spaß naturwissenschaftliches Forschen bereiten kann.

Stellvertretend für die beteiligten Lehrkräfte: K. Braun (Realschule Penzberg)


März 2011     Globe at Night

Quelle: www.globeatnight.org

Die Globe at Night-Kampagne hat vom 21. Februar bis 6. März 2011 und vom 22. März bis 4. April auf der nördlichen Halbkugel und vom 24. März bis 6. April auf der südlichen Halbkugel stattgefunden. Mit Hilfe verschiedener Sternbilder, des Orion und des Löwen wurde die Helligkeit des Sternenhimmels am Schul- oder Wohnort durch Vergleich mit Helligkeitskarten ermittelt. Die ermittelte Helligkeit wurde zusammen mit Angaben über den Beobachtungsort (ländlicher Raum, Stadtgebiet, Einkaufszentrum, Sportstadion, Straßenlaternen, störende Bäume u.a.) und Lage im Gradnetz der Erde mit Hilfe von GPS-Daten in einem Internetreport verschickt. Zum Schluss konnte man seine Beobachtung mit anderen auf der ganzen Welt vergleichen.

StD i.K. Wolfgang Dorsch


07.05.2011 Plant-for-the-Planet Akademie im ZUK Benediktbeuern

Auf der Akademie beschäftigen sich 10-12 Jährige Schüler mit den Ursachen und Folgen der Klimakrise. Sie erfahren, was jeder gegen die Krise tun kann, lernen Vorträge zu halten, pflanzen Bäume und planen ihre ersten eigenen Aktionen. Zum Abschluss der Akademie werden sie zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ernannt und erhalten ein großes Informationspaket. Damit wird das Mitmachen kinderleicht und sie können zuhause und in ihrer Schule mit Hilfe der erhaltenen Informationen als Multiplikatoren auftreten und Aktionen zum Klimaschutz durchführen.

Das Programm:

08:30 Uhr    Check-In, Begrüßung und Kennenlernen

09:30 Uhr    Jetzt retten wir Kinder die Welt!

                    Vortrag eines Botschafters für Klimagerechtigkeit

10:15 Uhr    Fragen und Gespräche zum Vortrag

10:30 Uhr     Pause

10:40 Uhr     Wir erleben Verteilungsgerechtigkeit und Weltbürgertum

11:45 Uhr     Mittagessen

12:15 Uhr     Film: Der Mann der Bäume pflanzte

12:50 Uhr     Baum für Baum – Wir pflanzen gemeinsam!

                     Pflanzaktion von 100 Tannen am Blomberg

15:30 Uhr     Rhetorik-Training in Arbeitsgruppen

16:15 Uhr     Kuchenpause

16:30 Uhr     World Café: Wie begeistern wir unsere Freunde, Eltern und Lehrer!

17.20 Uhr     Pause

17:30 Uhr     Abschlussveranstaltung

18.30 Uhr     Ende der Veranstaltung

Die Schüler waren begeistert, die Inhalte wurden hervorragend vermittelt und der Veranstaltungsort im ZUK Benediktbeuern war ideal.

LiK Susi Gistl


13.04.2011     Schülerkonferenz 2011 der TU München 

Julian Kerschl bei der Schülerkonferenz 2011

Mit drei Fach- bzw. Seminararbeiten war das Schulcluster auf der 8. Schülerkonferenz der TUM am 13. April 2011 vertreten. Julian Kerschl und Katharina Niklas vom Benediktiner-Gymnasium Ettal und Emanuel Lorenz vom Gymnasium Penzberg waren eingeladen, ihre Arbeiten öffentlich an der Hochschule zu präsentieren und sich untereinander und mit Wissenschaftlern auszutauschen.

Julian Kerschl ging es um die Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Gesellschaft. In seiner mit dem 3. Preis prämierten Forschungsarbeit stellte er das Messgerät Lysimeter vor, mit dem er Böden und Veränderungen im Boden im Rahmen des TERENO-Projektes untersucht hatte. Das TERestrial Environmental Observatories Projekt ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen wie z.B. dem Klimaforschungsinstitut in Garmisch-Partenkirchen, auf dessen Ressourcen der Jungforscher zurückgreifen konnte.

Katharina Niklas beschäftigte sich mit den genetischen Aspekten der sehr seltenen Erbkrankheit Nephronophthise, die wegen ihres unauffälligen Krankheitsbildes oft erst sehr spät erkannt wird und zum Tod führen kann. Sie ging der Frage nach, welche defekten Gene zur Nephronophthise führen, die ein Nierenversagen verursacht. Angeregt wurde die Nachwuchswissenschaftlerin durch das Auftreten der Krankheit in der eigenen Familie.

Emanuel Lorenz vom Gymnasium Penzberg referierte über multiresistente Tuberkulose, die neben HIV und Malaria eine der am weitesten verbreiteten Seuchen ist.

Alle Teilnehmer der Schülerkonferenz 2011


StDin Christine Wittmann
Technische Universität München
School of Education


04.02.2011     Wattenmeer - Vortrag am Staffelsee-Gymnasium Murnau

Mit lebenden Pfahlmuscheln und vielen anderen spannenden Dingen sichert sich der Wattführer Heino Behring die volle Aufmerksamkeit der Fünftklässler.


Wattenmeervortrag
(286 KB) Bericht aus dem Murnauer Tagblatt vom 04.02.2011

 


27.10.2010     "Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs 2011"

Groß war das Interesse der Clusterschulen an einer Informationsveranstaltung des Forums Universität-Gymnasium an der TUM am 27. Oktober 2010 zum Thema „Herausforderungen des doppelten Abiturjahrgangs 2011“. Vertreter von vier Clusterschulen (Schulleitung, Oberstufenkoordinatoren und Elternbeirat) waren der Einladung von TUM und Bayerischem Philologenverband gefolgt und informierten sich ausführlich über das staatliche Ausbauprogramm des Wissenschaftsministeriums und das twoinone Programm der TUM für Absolventen des G9 Jahrgangs, das leistungsstarken Bewerbern einen vorgezogenen Studienbeginn im Mai 2011 ermöglicht.

Dr. Christian Kredler, der Sonderbeauftragte des TU Präsidenten für die Studienorganisation hielt anschießend am 9. Dezember 2010 für die Gymnasien des Clusters auf deren Wunsch einen weiteren Vortrag in Penzberg, zu dem zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern kamen.

StDin Christine Wittmann
Technische Universität München
School of Education


2009 bis 2011     Fortbildung zur Sicherheit im Chemieunterricht

Die Besuche und die Fortbildungen für die Sicherheit im Chemieunterricht wurden von Herrn Opitz im Rahmen seiner Tätigkeit als Referent der RLFB  durchgeführt. Ziel ist die Umsetzung der derzeit aktuellen Sicherheitsrichtlinien durch die Fachbetreuer, Sammlungsleiter und Lehrkräfte.

05.08.2009 Besuch der Chemiesammlung in Penzberg

16.08.2010 Besuch der Chemiesammlung in Geretstied

08.07.2010 Besuch der Chemiesammlung in Garmisch-Partenkirchen

14.07.2010 Besuch der Chemiesammlung in Bad Tölz

20.11.2009 Fortbildung für Chemielehrkräfte des Gymnasiums Penzberg

08.03.2010 Fortbildung für Chemielehrkräfte des Gymnasiums Garmisch-Partenkirchen

15.04.2010 Fortbildung für Chemielehrkräfte des Gymnasiums Geretsried

05.05.2010 Fortbildung für Chemielehrkräfte der Gymnasien in Bad Tölz und Hohenburg

06.05.2011 Besuch der Chemiesammlung in Garmisch-Partenkirchen


16.03.2010     Gründung des Schulclusters

Am 16. März 2010 wird das TUM Schulcluster Benediktbeuern im Rahmen einer Feier gegründet